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By Christian Blecher (auth.)

Aktienoptionsprogramme haben sich in vielen Unternehmen zu einem selbstverständlichen Bestandteil der variablen Entlohnung von Führungskräften entwickelt. Die Frage nach ihrer bilanziellen Abbildung stellt dabei sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene einen sehr kontrovers diskutierten Themenbereich in der externen Rechnungslegung dar. Im Zentrum steht die Frage, ob Aktienoptionsprogramme aufwandswirksam berücksichtigt werden sollen oder nicht.

Christian Blecher untersucht, welche shape der bilanziellen Erfassung sich jeweils aus Sicht verschiedener Rechnungszwecke rechtfertigen lässt. Dazu integriert er die Effekte von Aktienoptionsprogrammen in Modelle, die sich mit Rechnungslegungszwecken im Allgemeinen beschäftigen. Der Autor zeigt, dass eine Verbuchung als Aufwand einem Buchungsverzicht vorzuziehen ist. Die Aufwandbuchung erweist sich entweder als eindeutig überlegen oder es können - wie im Fall der Ausschüttungsbemessungsfunktion - eine Überlegenheit des Buchungsverzichtes ausgeschlossen und unter engen Voraussetzungen ebenfalls Argumente für eine Vorteilhaftigkeit der Aufwandbuchung aufgezeigt werden.

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6. 58 Vgl. 4. 2 genannten Kategorien von Transaktionen - reale59 bzw. virtuelle60 Eigenkapitalinstrumente und Kombinationsmodelle61 - näher dargestellt. 62 Stellen die erhaltenen Güter oder Dienstleistungen dagegen keinen Vermögenswert dar – und dies ist in den hier im Vordergrund stehenden Fällen einer Mitarbeiterentlohnung der Fall – dann ist gem. 8 anstelle der Aktivierung eines Vermögenswertes eine Verbuchung als Aufwand vorgeschrieben. Grundsätzlich erfolgt gem. 10 die Bewertung der erworbenen Güter und Dienstleistungen – und damit gleichzeitig die Bewertung der Eigenkapitalerhöhung – auf direktem Wege über den beizulegenden Zeitwert der erworbenen Güter und Dienstleistungen.

Rechnungslegungsvorschriften für Aktienoptionsprogramme 21 keit für die Erreichung dieses Ziels gesunken ist, dann ist in der Folgeperiode eine Berechnung des zu erfassenden Aufwands auf Basis der neuen Schätzwerte vorzunehmen. Durch dieses Verfahren beruht der insgesamt verrechnete Aufwand letztlich auf der Anzahl der tatsächlich ausübbaren Eigenkapitalinstrumente. Während im Zusammenhang mit anderen Ausübungsbedingungen in den Folgeperioden nachträgliche Korrekturen der ursprünglichen Eigenkapital- bzw.

Pellens et al. (2004), S. ; Hoffmann (2006), § 23, S. ; KPMG (2004), S. ; Pellens / Crasselt (2004), S. ; Küting / Dürr (2004), S. ; Eiselt / Wulf (2006) S. ; Schreiber (2006), S. ; Hasbergen / Stauske (2004), S. ; Pirchegger (2005), S. 349 ff. 18 Rechnungslegungsvorschriften für Aktienoptionsprogramme alle Transaktionen erfaßt, bei denen Unternehmensanteile oder Optionen auf solche Anteile als Entgelt für Güter oder Dienstleistungen gewährt werden. Darunter fallen auch Lieferungs- und Leistungsbeziehungen mit Unternehmensexternen.

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